Welche Fehler solltest du nicht machen, wenn du dein Haus mit der Drohne filmst?
- eewalds
- 29. Dez. 2024
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 29. Dez. 2024

Drohnenaufnahmen sind eine fantastische Möglichkeit, ein Haus aus einzigartigen Perspektiven zu präsentieren. Drohnenvideos verleihen deinem Objekt einen professionellen und modernen Look. Doch aufgepasst: Ohne die richtige Vorbereitung und Technik können diese Aufnahmen schnell schiefgehen. Hier sind die häufigsten Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest, wenn du ein Haus mit einer Drohne filmst, und wie du sie umgehst.
Fehler 1: Fehlende Genehmigungen und rechtliche Verstöße
Einer der größten Fehler ist, einfach loszufliegen, ohne sich vorher über die gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland zu informieren. Hierzulande gelten strenge Vorschriften für Drohnenflüge, insbesondere in Wohngebieten. Und so will man sich auch nicht von seinen Nachbarn verabschieden. Warum das ein Problem ist:
Du riskierst Bußgelder oder andere rechtliche Konsequenzen.
Deine Aufnahmen könnten unrechtmäßig sein, wenn du Privatsphäre oder Flugzonen verletzt.
So vermeidest du diesen Fehler:
Informiere dich über die deutschen Drohnengesetze, insbesondere die Regelungen der Luftverkehrsordnung (LuftVO).
Drohnen über 250 g Gewicht benötigen eine Plakette mit deinem Namen und deiner Adresse.
Hole eine Genehmigung ein, wenn du in der Nähe von Flugverbotszonen oder öffentlichen Plätzen filmst.
Fliege niemals über Nachbargrundstücke oder Menschenmengen ohne ausdrückliche Zustimmung.
Prüfe, ob ein EU-Kompetenznachweis (Drohnenführerschein) erforderlich ist.
Fehler 2: Schlechtes Timing und ungünstige Lichtverhältnisse
Die Tageszeit und das Wetter spielen eine entscheidende Rolle für die Qualität deiner Drohnenaufnahmen. Viele Anfänger fliegen zu jeder beliebigen Zeit, ohne das Licht oder die Wetterbedingungen zu berücksichtigen.
Warum das ein Problem ist:
Schlechte Beleuchtung kann zu dunklen, flachen oder unattraktiven Aufnahmen führen.
Wind oder Regen können die Drohne schwer kontrollierbar machen und die Qualität des Materials beeinträchtigen.
So vermeidest du diesen Fehler:
Plane deinen Flug zu den goldenen Stunden: kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang.
Prüfe den Wetterbericht und vermeide windige oder regnerische Tage.
Achte auf die Ausrichtung des Hauses zur Sonne, um Schatten und Blendungen zu vermeiden.
Fehler 3: Fehlende Vorbereitung und Technikprobleme
Ein spontaner Flug ohne vorherige Vorbereitung ist ein weiteres Problem, das zu schlechtem Material oder technischen Schwierigkeiten führen kann.
Warum das ein Problem ist:
Unvorbereitete Flüge führen oft zu verwackelten Videos oder schlechten Bildausschnitten.
Niedriger Akkustand oder GPS-Verlust können dazu führen, dass die Drohne abstürzt oder verloren geht.
So vermeidest du diesen Fehler:
Lade die Akkus komplett auf und prüfe die Drohne auf Funktionalität.
Plane deine Flugroute im Voraus und teste die Kameraeinstellungen.
Stelle sicher, dass die Drohne über genug Satelliten für eine stabile Verbindung verfügt.
Fehler 4: Zu hektisches Fliegen und unruhige Bewegungen
Flüssige Kamerabewegungen sind der Schlüssel zu professionellen Aufnahmen. Viele machen den Fehler, die Drohne zu schnell oder hektisch zu bewegen.
Warum das ein Problem ist:
Zu schnelle Bewegungen wirken unprofessionell und können die Zuschauer verwirren.
Plötzliche Richtungswechsel können das Video unruhig machen.
So vermeidest du diesen Fehler:
Mache Probe-Aufnahmen und probiere verschiedene Kamerawinkel und Achsen aus, um dynamische, aber ruhige Aufnahmen zu erzeugen.
Nutze den Cine-Modus (oder einen ähnlichen Modus), um die Geschwindigkeit der Drohne zu reduzieren.
Führe sanfte und langsame Bewegungen aus.
Fehler 5: Fehlende Nachbearbeitung
Viele glauben, dass die Rohaufnahmen aus der Drohne direkt perfekt sind. Das ist selten der Fall. Ohne Nachbearbeitung wirken die Videos oft flach und uninspiriert.
Warum das ein Problem ist:
Unbearbeitete Aufnahmen können farbarm oder langweilig wirken.
Kleine Ruckler oder Lichtfehler bleiben sichtbar.
So vermeidest du diesen Fehler:
Nutze Programme wie Adobe Premiere Pro, Final Cut Pro oder DaVinci Resolve, um deine Aufnahmen zu bearbeiten.
Korrigiere Farben und Helligkeit, schneide überflüssige Szenen heraus und füge passende Musik hinzu.
Achte darauf, die Nachbearbeitung dezent zu halten – Ziel ist ein professioneller, aber natürlicher Look.
Fazit: Mit der richtigen Planung zu perfekten Drohnenaufnahmen
Das Filmen eines Hauses mit einer Drohne in Deutschland erfordert Planung, Sorgfalt und technisches Know-how. Vermeide die genannten Fehler, und deine Aufnahmen werden nicht nur professionell wirken, sondern auch Eindruck hinterlassen.
Denke daran: Gute Drohnenvideos können den Wert einer Immobilie steigern und potenzielle Käufer begeistern. Jetzt liegt es an dir, die perfekte Perspektive einzufangen – viel Erfolg beim Filmen! 🚁





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